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Puff oder Asylanten?:
Andreas Painsi, Chef eines Bordells in Schärding (Österreich), freut sich
über den Wirbel um sein Laufhaus. So habe sein größter Gegner, "Pornojäger"
Martin Humer, "für uns unbezahlbare Werbung gemacht." Sollte er das Bordell
schließen müssen, möchte Painsi daraus ein Heim für 30 Asylanten machen:
"Diese Variante wäre für mich sogar lukrativer." Massenkeilerei: Angeblich wurden aus seiner abgelegten Hose 500 Euro gestohlen, warf ein 27-jähriger Freier seiner Traumfrau in der Braunschweiger Bruchstraße vor. Da ihm 3 Gleichaltrige bei der Suche nach dem Geld halfen, gingen etwas Mobiliar und eine Zimmertür zu Bruch. Jetzt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Diebstahl, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Bockschein: Zweimal im Monat können die Damen aus Soest zur Sprechstunde mit heimischen Gynäkologen kommen, so eine Initiative des Gesundheitsamtes. Der Hintergrund: Die Zahl von Ansteckungen mit Geschlechtskrankheiten nimmt wieder zu. Rund um Soest leben rund 70 Frauen von der Prostitution. Familienbande: Die Bild-Zeitung hat einen neuen Knaller aufgedeckt: Die Halbschwester des Boxers Axel Schulz arbeitet als Hure. Die 29-jährige Bianca stammt aus der zweiten Ehe von Axels Mutter und wirbt angeblich für eine "Massage mit meinem XXL-Busen, französisch ohne, Dildospiele". Angeblich haben die beiden Geschwister keinen Kontakt. Zusatzeinnahme: Burim Osmani, der im Fadenkreuz der Fahnder und Gerichte von Hamburg steht, macht nebenbei ganz gute Geschäfte mit der Stadt: Seit Januar 2004 betreibt er das Asylheim an der Isebeckstraße 33a, was ihm jeden Monat rund 39.000 Euro einbringt. Die Vermietung läuft über seine GGS Grundstücksgesellschaft weiter, während er seit Mai dieses Jahres in U-Haft sitzt. Bei einer bundesweiten Razzia war der albanische Clan in den Verdacht von Prostitutions-Geschäften und Geldwäsche geräten. Verwechslung: Er wollte sich doch nur die Zähne richten lassen, doch jetzt stand ein 55-jähriger Kärntner dafür vor Gericht. Dass er ausgerechnet in Tschechien einen Zahnarzt suchte, dafür aber den Weg in ein Casino-Bordell fand, brachte ihm eine Anklage wegen Verkehrs mit minderjährigen Prostituierten ein. Angeblich hätten ihn die Damen des Hauses so bedrängt, dass er keinen anderen Ausweg sah, als zu zahlen. Freier mit 90: In Schweden hat's der Freier nicht. Seit 1999 steht es unter Strafe, sexuelle Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Das müssen nun die Besucher eines Solariums büßen, das in Wirklichkeit ein Bordell war. Unter ihnen befindet sich auch ein 90-jähriger Schwede, der in 2 Monaten dreimal dort verkehrte. Die Polizei hatte das Haus beobachtet und die Autonummern der Besucher notiert. Insgesamt wurden 60 Freier ermittelt, einige davon durch das Abhören von Anrufbeantwortern und Nummernlisten in Handys. 22 Männer müssen nun ein Bußgeld zahlen, das vom Einkommen und der Anzahl der Bordellbesuche abhängt. Bordell ohne Profit: Das Amtsgericht in Marburg verhandelt gerade den Fall von 3 Männern, die Investoren zur Finanzierung eines Bordell überredet haben. Nur: Das versprochene Haus mit 900 qm in Berlin wurde nie fertig. Auch andere Projekte der Angeklagten scheiterten, da ihnen "in der Mitte" das Geld ausging. Was vielleicht daran lag, dass sich die Bauherren zu hohe Provisionen gönnten - in einem Fall ein Sechstel des fremden Geldes. Um den Schaden zu begleichen, wollen die Angeklagten nun 40.000 Euro an die Geschädigten zurückzahlen. Amtsanmaßung: Für seine "Ermittlungen“ über eine 32-jährige Prostituierte gab sich ein Karlsruher Detektiv (51) als Kripobeamter aus. Im Auftrag einer Ehefrau sollte er klären, wie oft deren Mann die Dame besuchte. Bei seinen Recherchen rief der Detektiv unbeteiligte Mitmieter als "Kriminalpolizei" an. Durch die Aufzeichnungen seines Mobilfunkbetreibers ließ sich der Anrufer ermitteln. Das Offenburger Amtsgericht verurteilte ihn wegen Amtsanmaßung zu einer Straße von 3.000 Euro. Ein Drittel illegal: Von den 8.000 Prostituierten in Berlin stammen rund 60 Prozent aus dem Ausland, so eine Schätzung der Polizei. Dazu Heike Rudat, Leiterin des Dezernats Menschenhandel im LKA: "Davon lebt knapp die Hälfte mit illegalem oder unsicherem Aufenthaltsstatus in der Stadt." Im Jahr 2006 wurden in Berlin 36 Fälle von Menschenhandel zum Zweck der Prostitution bekannt. Im Zweifel für den Angeklagten: Da die Stütze des Sozialamtes nicht ausreichte, ging eine 66-Jährige in Wuppertal-Elberfeld regelmäßig anschaffen. Da ihr 59-jähriger Ehemann nicht gewusst haben will, dass sie von 1999 bis 2004 auf den Strich ging, sprach ihn das Amtsgericht wegen Sozialhilfebetruges frei. Die Eheleute hatten die Einnahmen vom Straßenstrich nicht beim Sozialamt angegeben, aber die vollen Sozialleistungen bezogen. Nur die Frau muss nun 63.000 Euro Sozialhilfe in Raten zurückzahlen. Ein Detail am Rande: Die Frau hatte ihren Standplatz vor dem Finanzamt Elberfeld. NEBENJOB: Um ihr Geld vom Straßenstrich etwas aufzustocken, ging eine 25-jährige Prostituierte aus Ried am Inn regelmäßig auf Diebestour. Die Frau brach mehrmals in eine Tankstelle ein, um Vignetten, Bargeld und Telefonkarten zu stehlen. Gesamtwert: 3.400 Euro. Schließlich wurde sie von einem Herrn angezeigt, der eng mit ihr zusammenarbeitete und sich ebenfalls bestohlen fühlte. FAHNDUNG: Eine Nürnberger Prostituierte wurde von unbekannten Männern überfallen und beraubt. Gegen 21.30 klingelte ein Mann an der Wohnung im Stadtteil St. Peter und drang mit zwei Komplizen mit Gewalt ein. Das Trio stahl die Handtasche der Frau, ein Modell von Dolce & Gabbana, und eine weiße Lederbrieftasche mit mehreren Hundert Euro Bargeld. Die drei Männer waren zwischen 18 und 20 Jahre alt, zwischen 165 und 170 Zentimeter groß und schlank. Sie trugen Jeans und Sportschuhe. Hinweise an den Kriminaldauerdienst der Kripo Nürnberg unter 0911/2112-3333. EIGENTOR: Ein 20-Jähriger wurde
ertappt, als er in einem Schweinfurter Bordell auf Diebestour ging. Man verwies
ihn des Hauses, vermutlich auf etwas ruppige Weise, denn der Dieb erstattete
Anzeige. Da in seiner Wohnung noch mehr Beute gefunden wurde, kommt auf ihn
eine Anzeige wegen wiederholten Diebstahls zu.
RAZZIA: Nach einem Jahr Ermittlungen gelang der Polizei in Hessen der große Schlag: Eine Bande aus Deutschen und Russen wurde wegen Menschenhandel und Zuhälterei festgenommen. Beteiligt waren die Behörden aus Wiesbaden, Gießen, Frankfurt und Mainz. Chef der Bande ist ein 40-jähriger deutscher Immobilienhändler und seine 38-jährige Kollegin sowie ein vorbestrafter Anwalt aus Frankfurt. Für sie hatte ein 41-jähriger Russe 22 Frauen mit gefälschten Pässen aus Osteuropa nach Deutschland geholt. Damit hatten die Menschenhändler gut verdient: Eine Frau nahm in wenigen Monaten 50.000 Euro ein, von denen sie nur 2.500 Euro erhielt und auch noch die Miete von 450 Euro pro Woche zahlen musste. VERGEBENS: Verbote helfen wenig, die Prostitution lebt weiter. In Schweden werden seit 1999 die Freier unter Strafe gestellt, nicht die Hure. Auch der Nachbarstaat Finnland hat nachgezogen, um den Zuzug von Huren aus Osteuropa zu stoppen. Doch wie erwischt man Freier auf frischer Tat? Zwei beliebte Ausreden: „Wir wollten auf dem Zimmer nur eine rauchen“ oder „Ich habe ihr das Geld nur gegeben, damit sie es wechselt“. MISSBRAUCH: Obwohl die Polizei eine höhere Präsenz am Straßenstrich von Essen ankündigte, bleiben unschöne Szenen dort nicht aus. So versuchte ein 45-jähriger Freier, eine 23-jährige Prostituierte an der Pferdebahnstraße zu vergewaltigen. Zuvor hatte er sich als Polizist ausgegeben. Nach heftiger Gegenwehr der Frau ließ er von ihr ab und konnte von der Polizei festgenommen werden. Grenznah: Die Gemeinderäte und Kirchen von Konstanz befürchten den Trend zu einem "Klein-Las-Vegas". So haben sich im Industriegebiet Bars mit Table-Dance, Spielhallen, ein Swingerclub und Terminwohnungen angesiedelt. Angeblich, so FGL-Rat Günter Beyer-Köhler, höre man immer mehr von Schlägereien im Gewerbegebiet. Die Polizei jedoch sieht keinen Zusammenhang. Als die Stadt den Bau eines Bordells in der Max-Stromeyer-Straße ablehnte, gab das Regierungspräsidium grünes Licht: Bordelle sind als Gewerbebetriebe im Gewerbegebiet erlaubt. Kommet, ihr Freier! "Wir werden Bürgerwachen aufstellen, an denen jeder Bordellkunde vorbei muss", warnte Stefan Bürger, Chef der Wohnungsbaugesellschaft GWH und Sprecher der Interessengemeinschaft "Kein Bordell im Dönche-Park" aus Nordshausen bei Kassel. Sollte das Haus gegen den Bürgerprotest doch kommen, werde man dem Rotlicht das Überleben so schwer wie möglich machen. Über 3.000 Unterschriften richten sich gegen die Pläne für das Gelände eines ehemaligen Betonwerks. Bayerisches Recht: Auch in Aschaffenburg hat es das Gewerbe nicht leicht. Ein Verwaltungsverfahren gegen die Betreiber mehrer Etablissements soll klären, ob es sich um bordellähnliche Betriebe, Terminwohnungen oder ein Laufhaus handelt. Die genaue Art der Nutzung könnte am Ende darüber entscheiden, ob das Gewerbe überhaupt erlaubt ist. Immerhin bieten in Aschaffenburg 35 bis 40 Frauen ihre Dienste an. In den 70-er Jahren war die Prostitution auf der Straße grundsätzlich und in Wohnungen, die in dem von den Bahnlinien und Main begrenzten Stadtgebiet lagen, verboten worden. In den 90-ern wurde ein neuer Sperrbezirk geschaffen, der die Prostitution nur noch in Straßen zuließ, wo sich keine Immobilien für ein Bordell oder Terminwohnungen anmieten ließen. VORLEBEN: Dass eine Frau einmal auf den Strich gegangen ist, stellt keinen Anlass dar, eine Ehe zu annulieren. Das Brandenburgische Oberlandesgericht hatte den Fall einer Osteuropäerin zu verhandeln, die ihrem Ehemann das Vorleben im Milieu gebeichtet hatte. Der Mann wollte nun die Ehe nach 9 Monaten auflösen lassen, allerdings ohne Erfolg. Stinkbombe: Ein Anschlag mit Buttersäure sollte offenbar den Betrieb in einem Wohnungsbordell in Berlin-Reinickendorf stören. Insgesamt mussten sieben Personen von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Für immer weg: Zehn Jahre Haft und danac h Sicherheitsverwahrung: So lautet das Urteil des Landauer Landgerichtes gegen einen 34-jährigen Kasachen. Der Angeklagte ist schuldig wegen schweren Menschenhandels, Vergewaltigung in zwei Fällen und 17-maligen Drogenhandels in nicht minder schweren Fällen. Der Mann hatte mehrere Frauen aus Osteuropa zur Prostitution in pfälzischen Bars gezwungen. Nach der Haft geht's in die unbefristete Verwahrung, denn „der Angeklagte ist für die Allgemeinheit gefährlich, weil mit neuen Straftaten zu rechnen ist", so der Richter in seiner Urteilsbegründung. Begnadigt: Mit dem Rauschgift, das er in seiner Wohnung verkaufte, leistete sich ein 80-jähriger Amerikaner regelmäßige Besuche im Bordell. Da er sich jedoch einer Gefäßoperation unterziehen muss, wurde der Mann aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania nach drei Tagen aus der Haft entlassen. Er war wegen Drogenhandels zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Schicksal: Beim Betreten eines Bordells in der Bonner Immenburgstraße wurden drei Männer (18, 19 und 23 Jahre) festgenommen. Sie führten noch ein Notebook bei sich, das sie gerade einem 19-Jährigen gestohlen hatten. Die Diebe stammten aus Frankfurt und hatten in Bonn ihren Zug verpasst. Das Opfer lernten sie in einer Kneipe in der Weststadt kennen. Verkehrsberuhigt: Der "Freierkreisel" im Hamburger Stadtteil St. Georg wird für Autofahrer gesperrt. An der Ecke Brennerstraße und Stralsunder Straße werden Anfang November Poller aufgestellt. Um die Huren an der Brennerstraße abzuklappern, konnte man bisher vom Steindamm in die Danziger Straße einbiegen, durch die Brennerstraße fahren und dann über Stralsunder Straße wieder auf den Steindamm fahren. Massive Bürgerproteste und über 1.000 Unterschriften hatten zu der Maßnahme geführt, denn der ständige "Freierverkehr" raubte den Anwohnern täglich den Schlaf. SPORTWETTEN: Der Fall Hoizer/Sapina ist Vergangenheit, doch die Manipulation von Sportwetten geht fröhlich weiter: Mit Bordellbesuchen wurden Spieler aus unteren Ligen dazu „überredet“, schlechte Leistungen zu bringen oder Elfmeter und gelbe Karten zu liefern, so die Staatsanwaltschaft in Frankfurt. Acht Männern werden Betrugsdelikte im Zusammenhang mit Fußballspielen und Sportwetten sowie die "Verabredung zu einem Verbrechen" zur Last gelegt. Als Chef agierte angeblich der asiatische Profi-Zocker William L. alias "Mike", der mit fingierten Spielen hohe Wettgewinne kassieren wollte - allerdings meistens ohne Erfolg. Welche Erfolge die Spieler im Bordell erlebten, war nicht zu erfahren. Fakten und Spenden: Die Inderin Triveni Acharya, Präsidentin der Hilfsorganisation Rescue Foundation, befindet sich zurzeit auf einer Deutschlandreise. Ihr Ziel: Aufklärung über die Zwangsprostitution in ihrer Heimat aufzuklären - und Geld sammeln. Zur Lage: „In Indien gibt es ungefähr drei Millionen Prostituierte, mehr als ein Drittel davon werden gezwungen. Viele von ihnen sind noch Kinder unter zwölf Jahren.“ Gewalt, Krankheiten und AIDS seien an der Tagesordnung. Seit der Gründung im Jahr 1997 konnte die Rescue Foundation über 650 Mädchen retten. Mehr Infos: www.rescuefoundation.net AIDS: Seit über 20 Jahren wird über die Krankheit AIDS aufgeklärt, doch der Alltag zeigt ein anderes Bild: «15 Prozent der Jugendlichen glauben, dass sie gegen Aids geimpft sind», sagt Thomas Steffen vom Gesundheitsamt Basel. So würden die Safer-Sex-Regeln oft missachtet werden, obwohl sie hinlänglich bekannt sind - beispielsweise beim Ferien-Flirt oder beim käuflichen Sex. Die Folge: Im Jahr 2005 wurden in der Schweiz 716 neue AIDS-Fälle bekannt. MOBIL: Das Artemis, Berlins größtes Bordell, wird ein Jahr lang auf drei städtischen Bussen Werbung um neue Kundschaft werben. Der Slogan „Berlins erotischer Höhepunkt“ prangt auf Fahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Offiziell findet man dort nichts Anstößiges daran, denn als genehmigter Betrieb verstößt das Bordell gegen keine Gesetze. Das Artemis war im September vergangenen Jahres eröffnet worden. URTEIL: Der 20-jährige Afrikaner, der im Kölner Bordell Pascha eine 23-jährige Hure mit dem Messer lebensgefährlich verletzt hat, muss für 6,5 Jahre in Haft. Der Mann hatte sich illegal in Deutschland aufgehalten und wollte durch die Verurteilung möglicherweise einer Ausweisung entgehen. RAUS! Auch in Nordhessen protestieren Bürger gegen den Bau eines Bordells: Für den Dönche-Park bei Nordshausen liegt der Stadt Kassel ein Nutzungsantrag zur Genehmigung vor. Sollte die erteilt werden, könnte ein Investor im Bürogebäude des ehemaligen Betonwerks Hessen ein Bordell einrichten. Der Ortsbeirat von Nordshausen möchte das Projekt verindern, zumal das Bordell auf dem Schulweg einiger Kinder liege. OLDIE: Dass die Ausübung der Prostitution in England verboten ist, muss einem 95-Jährigen wohl entgangen sein. Er wurde von der Polizei in Bournemouth festgenommen, als er auf dem Straßenstrich in ein Fahrzeug einstieg. Wegen seines hohen Alters sah die Polizei von einer weiteren Strafverfolgung ab. Damit erging es ihm besser als weiteren 40 Männern, die in den Rotlichtvierteln der Grafschaft Dorset festgenommen wurden. WELLNESS-OASE: Ein Bordell im Ortskern des hessischen Nieder-Roden bringt die Nachbarn auf die Barrikaden. Dabei ist die Lage des „Babylon" wirklich nicht diskret: Das Etablissement liegt in einem Vierfamilien-Haus in der Nähe von Bank, Museum, Geschäften, Kirche und Kindergarten. Der Betreiber der Wohnung wurde bereits darauf hingewiesen, dass sein Betrieb im Widerspruch zum Nutzungsvertrag der Wohnanlage steht. Da die Nachbarn eine Betriebsschließung im Dezember nicht abwarten möchten, bleibt ihnen wohl nur der zivilrechtliche Weg, denn auch das Ordnungsamt der Stadt Rodgau kann nicht gegen die acht Ladies einschreiten. ZENSUR: Gamer-Kids, die auf den zweiten Teil des Konsolenspiels „Grand Theft Auto“ (GTA) für die Sony Playstation warten, müssen sich mit einer Leicht-Version begnügen: Das Spiel darf nur an Jugendliche über 16 Jahre verkauft werden, außerdem wurden besonders brutale Passagen entfernt, darunter detaillierte Kopfschuss-Hinrichtungen oder die Schändung von Leichen. Das Feature "Prostitution" wurde in dem neuen Spiel gleich komplett entfernt. ALLES GELOGEN: Mit lebenslanger Haft wurde eine 47-jährige Frau aus dem hessischen Büdingen bestraft. Sie hatte ihren Ehemann erschossen, angeblich auf dessen eigenen Wunsch. So habe ihr Mann gebeichtet, er hätte eine Prostituierte vergewaltigt und fürchte nun die Strafverfolgung. Nach der Tat erzählte die Angeklagte ihren Verwandten, der Ehemann sei im Krankenhaus einem Herzinfarkt erlegen. Dass das Opfer eine Prostituierte überfallen habe, ließ sich nicht beweisen. MISSBRAUCH: In Halle darf der Namen „Kinderplanet“ nicht mehr für wohltätige Zwecke benutzt werden, wie die Grace-Kelly-Vereinigung aus Calw (Baden-Württemberg) nun fordert. Der Hintergrund: Das Bordell „X-Carree“, das bereits durch eine eBay-Aktion mit der Reichstagsflagge von sich reden machte, hatte ein Gewinnspiel gestartet, bei dem Liebesdienste als Preis lockten. Auf diese Weise kam eine Summe von 1.100 Euro zusammen, die man krebskranken Kindern stiften wollte. Es sei "schlicht unerträglich" so Kelly-Vorsitzende Erika Heinz, dass ein „Kinderplanet“ auch die Spende eines Bordells annehme. Hitzige Rache: Da ein Sozialhilfeempfänger aus Wels vermutete, dass ein 62-Jähriger seine Tochter auf den Strich schickte, übergoss er ihn mit Benzin und setzte es in Brand. Das Opfer erlag seinen schweren Verbrennungen. 15.000 EURO: Ein 41-Jähriger aus dem pfälzischen Kreis Bad Dürkheim soll einen Mordauftrag gegen einen 33-jährigen Kasachen erteilt haben. Er bot einem 30-jährigen Drogenabhänigen 15.000 Euro für die Tat, doch der lehnte ab. Der Kasache soll mehrere Frauen zur unbezahlten Prostitution in Bars gezwungen haben und steht deswegen in Landau in der Pfalz vor dem Landgericht. ABZOCKE: Eine Nummer für 20 Euro, auf dieses Angebot ließ sich ein Freier in Kassel ein. Im Zimmer stahl die Lady die Geldbörse des Mannes mit 370 Euro. Da die Frau in weiteren Fällen des Beischlafdiebstahls beschuldigt wird, ließ die Staatsanwaltschaft sie dem Haftrichter des Amtsgerichtes Kassel vorführen. TOTSCHLAG: Der „Domina-Prozess" beim Landgericht Aachen endete mit einer Haftstrafe von 7 Jahren. Die erste Schwurkammer des Landgerichtes verurteilte einen 54-Jährigen wegen Totschlags an seiner Ehefrau. Diese war 7 Jahre lang als „Lady Charlotta" anschaffen gegangen. Vor rund einem halben Jahr war der Täter ausgerastet, als seine Frau sich von ihm trennen wollte. BLOCKADE: Wird der „Altheimer Hof" nun ein Bordell oder nicht? Mit einer Veränderungssperre des Bau-, Planungs- und Umweltausschuss von Münster soll sich im Industriegebiet Altheim vorerst wenig ändern. Dabei kursieren Gerüchte, dass der „Altheimer Hof" bereits an einen Frankfurter Investor verkauft wurde. Auch in Bielefeld wird ein geplantes Bordell mit Verwaltungsmaßnahmen verhindert: Die Veränderungssperre für den Bebauungsplan im Ortsteil Breitefeld wird verlängert, um den Ortsteil bordellfrei zu halten. VERWECHSELT: Nachdem eine Prostituierte auf dem Straßenstrich von Osnabrück überfallen worden war, erkannte sie den Täter im Krankenhaus wieder. Sie zeigte den 23-Jährigen an, dass er ihr in der Eisenbahstraße nahe dem Hauptbahnhof die Handtasche entrissen habe. Vor Gericht musste die Frau feststellen, dass sie den Mann mit einem anderen Patienten verwechselt hatte. Es folgte ein "Freispruch, nicht mangels Beweisen, sondern vollständig". GEFÄHRLICH: In der Nähe von Basel wurde eine aus Brasilien stammende Prostituierte ermordet. Die Leiche der 31-Jährigen lag nackt im Graben neben einem Waldweg. Die Frau war unter dem Künstlernamen Ana Paula in Basel auf den Straßenstrich gegangen. Fast am gleichen Tag wurde ein 30-Jähriger aus der Domrep im Rotlichtviertel von Basel niedergestochen. Nachdem ein Streit mit einer Gruppe aus Kolumbien eskalierte, erlitt der Mann schwere Stich- und Schnittverletzungen. JUGENDGEFÄHRDUNG: Das Kieler Amtsgericht verhandelt gegen eine Frau, die zwischen Juli 2005 und Februar 2006 ein Wohnungsbordell betrieb. Doch war das Haus so hellhörig, dass die Mitbewohner das Stöhnen und die Gespräche in den Zimmern mitkriegten. Davon könnte die Entwicklung von zwei Kindern (6 und 14 Jahre) sittlich beeinträchtigt worden sein. COMEBACK: Nach 27 Jahren musste die Pommesbude von Nobbi Böhmichen (59) in der Hornstraße zu Köln schließen. Der Betreiber hat die Kündigung von der Frankfurter Bordellfamilie Schütz erhalten, die dort mehrere Laufhäuser im Bahnhofsviertel sowie „Das Bordell” in Köln besitzt. Doch nun macht Nobbi auf der anderen Straßenseite weiter, direkt neben dem „Pascha“, nach eigener Angabe Deutschlands größtes Laufhaus. ÜBERFALL: Eine 48-jährige Prostituierte wurde auf der B51 (Rhein-Sieg-Kreis) in ihrem Wohnwagen angegriffen. Gegen 20 Uhr erschien ein Freier, der die Frau zwar verletzte, doch von einem Zeugen vertrieben wurde. Der Täter war 20 bis 28 Jahre alt, 175 cm groß und schlank. Auffällig waren seine fehlenden Schneidezähne im Oberkiefer. Hinweise an die Zentrale Kriminalitätsbekämpfung in Euskirchen, Tel. 02251/799-502 oder 799-0. DOWNUNDER: Australien ist ein riesiges Land, und das nächste Bordell liegt für viele Freier in weiter, weiter Ferne. Damit die Fahrt nicht ganz so teuer wird, erstattet „Madame Kerry“ in einem Vorort von Sydney ihren Kunden bis zu 12 Eurocent pro Liter Benzin für die Anreise in ihr Bordell. GEFASST: Nach drei Jahren ging der hessischen Polizei ein Serienmörder ins Netz. Der 29-Jährige hatte drei Prostituierte ermordet, eine vierte kam mit Verletzungen davon. Eine DNA-Probe von Gen-Spuren an den Opfern führte zur Festahme des Mannes, von Beruf LKW-Fahrer und Vater eines Kindes. JUGENDGEFÄHRDUNG: Eine 29-jährige Thailänderin muss vor Gericht, da sie mit ihrer Model-Wohung in einem Mehrfamilienhaus ein 12-jähriges Mädchen sittlich gefährdete. Das Amtsgericht Kempten erließ einen Strafbefehl, dem in Kürze eine Verhandlung vor dem Amtsgericht folgt. Die Bewohner eines Hauses in der Gutenberstraße hatten sich gegen die Prostitution im Erdgeschoss gewehrt, wo manche Freier nachts an den falschen Türen klingelten. Im Fall einer Verurteilung drohen der Frau eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr Haft oder eine Geldstrafe. FAHNDUNG: Die Kölner Polizei sucht einen dunkelhäutigen Mann, der eine 21-jährige Prostituierte mit einem Messer zu sexuellen Handlungen zwang. Die auffällige Waffe in Form eines Skorpions könnte vielleicht Hinweise auf die Person des Täters liefern. Der Mann ist zwischen 25 und 30 Jahre alt, hat kurze, dunkle Haare und spricht gebrochen Deutsch. Hinweise an 0221-229-0. AUSSTIEG: Um das Mileu zu verlassen, haben 15 Huren aus Bochum (23 bis 55 Jahre) eine Basisqualifizierung für den Arbeitsmarkt abgeschlossen. Das Programm der Beratungsstelle Madonna e.V. begann im April und bot Kurse in EDV, Sprachen und Kommunikation. Neben der fachlichen Qualifikationen war auch eine Schulung vorgesehen, wie man sich als Aussteigerin im Arbeitsleben präsentiert. Nach einer Schätzung der Polizei gehen in Bochum rund 400 Frauen auf den Strich. HURENPRELLER: Wie viel Bargeld trägt eine Prostituierte bei sich? Durchschnittlich 507 Euro, denn so viel erbeutete ein 35-jähriger Türke bei 13 Überfällen auf Models in ihrer Wohnung. Der Täter drückte den Frauen eine Pistole an die Stirn und zwang sie zur Herausgabe des Geldes. Nun muss er sich vor dem Bonner Landgericht für seine Taten zwischen September 2005 und Anfang Januar verantworten. Die Opfer waren Prostituierte in Koblenz, Neuwied, Bonn, Köln und Düsseldorf. Insgesamt betrug die Beute 7.460 Euro. TOTSCHLAG: Für die Ermordung einer Prostituierten muss der 46-jährige Uwe L. nun für neun Jahre in Haft. Er hatte vor fünf Jahren die 22-jährige Melanie R. in Hamburg erwürgt. Das Urteil wurde auf Grund einer DNA-Probe des Täters gesprochen. MEHR RECHTE: Auf der internationale AIDS-Konferenz in Toronto haben Prostituierte aus 21 Ländern für eine reguläre Krankenversicherung, bezahlten Urlaub und die Absicherung ihrer Beschäftigung demonstriert. "Sexarbeit ist Arbeit, Sexarbeiter sind Arbeiter“, sagte eine Thailänderin, und Prostituierte dürften nicht länger diskriminiert werden, so eine Sozialarbeiterin aus Uganda. FARBIG: Ein 35 Jahre alter Bankräuber aus Dortmund fiel auf, als er in einem Bordell mit gefärbtem Geld zahlte. Eine Kassiererin hatte ein Security Pack unter die Banknoten geschmuggelt, das während der Flucht explodierte. Der Versicherungsmakler hatte die Bank bereits dreimal überfallen. In seiner Wohnung fand die Polizei 16.000 Euro, die der Mann in einer Waschmaschine reinigen wollte. VERBOT: Das finnische Parlament in Helsinki hat Prostitution im Zusammenhang mit Zuhälterei per Gesetz verboten. Gleichzeitig wird Frauenhandel mit Geldstrafen oder Haft bis zu sechs Monaten bestraft. Die Opposition hatte gefordert, dass die Freier wie im Nachbarland Schweden statt der Prostituierte bestraft werden. URTEIL: Der Chinese Zhou Jingzhi wurde zum Tod verurteilt, weil er seine Frau mit 100 Schriftzeichen tätowierte, die „Prostituierte“ und „Ehebrecherin“ bedeuten. Die 54-Jährige hatte gedroht, den zehn Jahre jüngeren Mann zu verlassen. BAYERN: "Deutlich sichtbare und gut lesbare" Schilder sollen alle Freier im Freistaat auf die Kondompflicht im Rotlichtmilieu hinweisen. ÜBLER RUF: Der Mainzer Vorort Marienborn möchte die rund 30 Huren aus der Siedlung am Sonnigen Hang gerne loswerden. Sie brächten den Stadtteil in Verruf, so der Ortsbeirat, beispielsweise durch Kleinanzeigen mit Ortsangabe. UNDICHTE STELLE: Dem ehemalige Chef der Kripo Wien, Ernst Geiger, wurde vorgeworfen, den Betreiber einer FKK-Sauna über eine Razzia informiert zu haben. „Liebeskasper“: Freier, die sich in eine Hure verlieben, sterben nicht aus. Wie jetzt wieder in Nürnberg: Ein 33-Jähriger wollte eine Frau aus dem Milieu holen, nachdem sie ihm einen Heiratsantrag gemacht hatte. Die Ablöse beim zuständigen Luden betrug 30.000 Euro, die der Freier gerne zahlte. Wie zu erwarten war, ist die Frau seitdem verschwunden. Schutzgeld: Am Straßenstrich von Hannover soll eine Bande aus der Slowakei und Albanien regelmäßig „Schutzgeld“ erpresst haben. Mindestens vier Monate lang kassierten sie bei acht Frauen täglich 30 Euro, so die Staatsanwaltschaft. Vier Männer im Alter von 22 bis 32 Jahren wurden festgenommen und befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft. Ohne Beanstandung: Kontaktanzeigen in Zeitungen sind keine unzulässige Werbung, das entschied der Bundesgerichtshof am 13. Juli. Geklagt hatte der Besitzer einer Bar, in dessen Räumen ebenfalls Prostituierte arbeiteten. Die Inserate von Model-Wohnungen hatte er als einen unlauteren Wettbewerb betrachtet. Hurenpreller: Kein vollendeter Raub, sondern nur ein Versuch: Ein 25-Jähriger aus dem rheinischen Viersen wollte zwar Leistung, doch nicht zahlen. Vor dem Sex mit einer 35 Jahre alten Lady im Gierthmühlenweg in Mönchengladbach legte er einen dreistelligen Betrag auf einen Tisch im Zimmer der Frau. Nach dem Verkehr schnappte sich der Mann das Geld, um so das Haus zu verlassen. Der Betreiber des Etablissements konnte ihn jedoch aufhalten und der Polizei übergeben. Da der Freier einen Elektroschocker bei sich hatte, erlitt die Frau leichte Verletzungen. Ein Massenmörder geht um: Serienkiller kennt man aus dem Krimi. Doch es gibt sie wirklich, so wie im Großraum Kassel. Dort machte ein LKW-Fahrer Jagd auf Prostituierte. Da ein Opfer schwer verletzt überlebte, konnte die Polizei ein Phantombild anfertigen. Der Mörder hat zwei weitere Frauen auf dem Gewissen, so der DNA-Test. Eine 18-Jährige wurde tot auf einem Rastplatz aufgefunden, ein weiteres Opfer auf einem anderen Parkplatz. Erfolg wird kopiert: Normalerweise ist die Adult-Branche schneller als andere. Doch nun muss Myspace, das soziale Netzwerk für junge Erwachsene, für einen Clone herhalten. So haben die Betreiber von Utherverse.com die Idee des Vorbildes für intime Kontakte umgebaut. Kein Zugang für Minderjährige, erotische Fotos der Mitglieder und eine Million registrierte User bis Ende des Jahres – so stellen sich die Chefs den Werdegang ihres Projektes vor. Intime Memoiren: Michaela Z., Model und Ex-Geliebte von Ottfried Fischer, arbeitet an einem Buch über ihre Zeit im Bordell und die Beziehung mit „Otti“. Einer Berliner Zeitung sagte sie: "Ich liebe ihn ja noch, ich bereue auch nichts.“ Menschenhandel: Mit 21 Monaten auf Bewährung endete ein Prozess gegen einen 57-Jährigen aus Bodenwöhr. Der Mann soll Prostituierte aus der Slowakei in die Oberpfalz verschleppt haben. Die Frauen wurden bis nach Regensburg und München angeboten. Während der Verhandlung war es jedoch nicht möglich, dem Mann "banden- und gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern" nachzuweisen. Der Angeklagte war im September 2005 mithilfe eines Europäischen Haftbefehls in Ungarn festgenommen worden. Lebensfreude: Vom Knast auf die Promiseiten – und in den Puff. Wie der Schaufspieler Martin Semmelrogge der Bild-Zeitung gestand, besucht er immer wieder gerne ein Bordell. Seine Frau habe keine Probleme damit, so der 50-Jährige weiter: „Es gibt ja Kollegen, die setzen der Gattin gerne Hörner auf - das ist doch ein Vertrauensbruch." Immerhin käme Semmelrogge allein durch seinen Beruf ständig in Versuchung. Der Schauspieler wurde Ende März nach fast 2 Jahren Haft in Düsseldorf entlassen und lebt zurzeit auf Mallorca. Hessen finanziert ein Bordell: Die Hildebrandsche Mühle in Weinheim sieht aus wie ein Schloss – und wurde Bordell mit 40 Zimmern, Restaurant, großem Pool und Sauna. Offizielle Beschreibung: "Freizeiteinrichtung mit der Möglichkeit, gegen Vergütung Verträge über sexuelle Dienstleistungen abzuschließen". Das wäre nicht außergewöhnlich, nur: Das 1882 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und gilt als ein wichtiges Baudenkmal im Rhein-Neckar-Dreieck. Für den "denkmalpflegerischen Mehraufwand" zahlt das Land Hessen einen Zuschuss von 232.000 Euro. Alle Versuche, das Projekt zu verhindern, sind gescheitert. Kontrolle: Sechs Festnahmen und fünf Platzverweise sind das Ergebnis einer Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel. Die Frauen aus Marokko, Brasilien, Bolivien, Kolumbien und Spanien wurden ohne Papiere oder mit gefälschten Pässen angetroffen. Anhaltspunkte für Menschenhandel und Zwangsprostitution wurden jedoch nicht festgestellt. Die Welt zu Gast: Eine Berliner Hure während der Fußball-WM in der Bild-Zeitung: „Der Kroate brauchte nur zwei Minuten. Und der Türke liebte die Hündchenstellung. Der Franzose war ein echter Gentleman, lieb und zärtlich – bekam aber keinen hoch. Der Ami quatschte die ganze Zeit mit sich selbst. Der Pole mochte es härter. Und der Mexikaner konnte stundenlang, wollte aber gar kein Vorspiel.“ |
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SOZIALPROJEKT: Erholung vom Bordell August 2004: Mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel entsteht ein neuer Projektraum: Im "Beautiful Place" sollen sich Huren aus den benachbarten Bordellen zwanglos treffen und die Freizeit verbringen. Initiatoren sind die Künstlerin Viviana Bravo-Botta und die Architektin Maria Jaimez. Eine Acht-Zimmer-Wohnung in der Elbestraße, deren Adresse nicht veröffentlicht wird, soll im lateinamerikanischen Stil ausgestattet werden, um anschaffenden Latinas bei der Bewältigung von Migrationsproblemen zu helfen. LOKALPOLITIK: Von der Realität überrascht August 2004: Die Münchner Polizei befürchtet, dass sich das örtliche Rotlicht-Milieu rasant verändert und brutalisiert. Besonders Zuhälter und Menschenhändler aus Bulgarien und Russland sollen in die bayerische Landeshauptstadt drängen. Osteuropäische Frauen werden innerhalb des Sperrbezirks auf den Strich geschickt oder in Hotelzimmer vermittelt. Dazu die SPD-Politikerin Christine Strobl: „Wir müssen prüfen, ob unsere bisherigen Konzepte zum Thema Prostitution noch passen.“ Dazu gehört auch die drastische Ausweitung des Sperrbezirks. Am 19. Dezember 2003 erfuhren rund 70 Frauen, dass ihre Unterkünfte Am Krautgarten 27 und 29 sowie in der Offenbachstraße 1 zum Jahreswechsel geschlossen wurden. Nach dem Wegzug der "offiziellen" Huren geht's in der Innenstadt offenbar nun "schwarz" fröhlich weiter. ARBEITSMARKT: Lehrlinge gesucht August 2004: Das Kölner Bordell "Pascha" vergibt erstmals Lehrstellen für angehende Hotelfachleute, Köche, Friseure und Restaurant-Fachkräfte. Mit 126 Appartements und 30.000 Besuchern pro Monat zählt das Pascha zu Europas größten Freudenhäusern. Die ersten „Azubis“ sollen am 1. September 2004 ihre Lehre beginnen. Dazu Geschäftsführer Armin Lobscheid: "Alle Bereiche werden von Fachleuten geleitet, die auch die Qualifikation zur Ausbildung haben." Allerdings müssen Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer (IHK) das Bordell noch als Ausbildungsbetrieb anerkennen, damit die Azubis "sittlich und körperlich nicht gefährdet" werden. WARNUNG: Huren auf Rädern Juli 2004: Ein neuer Trend auf dem Basler Drogenstrich: Immer mehr Frauen kurven mit Inline-Skates durch die Szene. "So kann man der Polizei schneller entwischen, und wenn man einen Freier beklaut hat, ist man auf und davon", erklärt eine Hure. Die Basler Polizei bestätigt, dass zurzeit mehrere Prostituierte auf Inline-Skates unterwegs sind. IM TREND: "Thai-Pillen" auf dem Vormarsch Juli 2004: Deutschlands Drogenfahnder befürchten, dass eine bislang unbekannte Droge vor allem das Rotlicht-Milieu aufrollt. Die so genannte "Thai-Pille" soll 20-mal härter wirken als Ecstasy. Die Szene kennt die Pille auch als „Yaba“, was auf thailändisch „Verrückte Medizin“ bedeutet. Die Folgen der Einnahme sind Wahnvorstellungen und unkontrollierbare Gewaltausbrüche. Wie das LKA Berlin meldet, wird „Yaba“ vor allem von Huren konsumiert. Im Berliner Stadtteil Charlottenburg waren vor wenigen Wochen 30.000 Pillen beschlagnahmt worden. |