Zum Nachdenken: Bücher und Filme











Lilja-4ever - Jetzt im Kino
Fotos (1): Arsenal Film

"Naturgeile Ukrainerin"
Lilja stammt aus einem trostlosen Ort in Russland. Sie wird nach Schweden geschleust und dort auf den Strich geschickt. Davon handelt der Film "Lilja 4-ever" von Lukas Moodyson. In Schweden, Österreich und der Schweiz hat der Film bereits heftige politische Debatten ausgelöst. "Lilja 4-ever" lief im Dezember 2003 in Deutschland an.


Mehr über diesen Film









Das ABC der Ware Liebe

Berlin, 29.9.2003 - Im Oktober 2003 erscheint das »Lexikon der Prostitution« aus dem Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag. Das Werk erklärt Fachausdrücke, beispielsweise Blockschulden, Falle schieben oder kobern. Zudem kommen Beteiligte in mehreren Interviews zu Wort und ermöglichen so einen Blick hinter die Kulissen des Sex-Gewerbes. Autor Marcel Feige, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Seine Themenschwerpunkte sind Lifestyle & Szene.
Marcel Feige: "Das Lexikon der Prostitution", Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin. Ca. 400 Seiten mit 100 Abbildungen. ISBN 3-89602-520-1, 14,90 EUR (D) / 25,90 sFr.






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Fakten aus erster Hand
Das Buch „Frauenhandel und Zwangsprostitution – Tatort: Europa“ beschreibt, wie osteuropäische Frauen zur Ware werden, die auf dem Straßenstrich und in Luxushotels angeboten wird. Autor ist Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei in Baden-Württemberg. Anhand kriminalpolizeilicher Erkenntnisse beleuchtet er die Situation in den Rekrutierungsländern, die Anwerbungs- und Schleusungsmethoden sowie die Zuführung und Ausbeutung in der Zwangsprostitution.
„Frauenhandel und Zwangsprostitution – Tatort: Europa“
von Manfred Paulus. Verlag Deutsche Polizeiliteratur (VDP), 1. Auflage 2003, 168 Seiten, DIN A5, Broschur, ISBN: 3-8011-0487-7, Preis: 16,90 Euro






Wie aus dem Bilderbuch: Der letzte Lude
Fotos (1): Constantin Film

Der letzte Lude
Hamburg, Sommer 2003. Ein Wurstverkäufer vom Kiez, gespielt von Lotto-King Karl, soll eine Tänzerin beschützen und einem Nachwuchs-Schauspieler beibringen, wie man eine Rotlicht-Größe verkörpert. Aber gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Und so kam es auch: Der Film fiel überall durch.







Ein Bestseller aus dem Ghetto


Eine Biografie aus dem US-Ghetto
Zwölf Millionen verkaufte Exemplare und Vorbild für Rapper wie
Ice Cube oder Big Daddy Kane: 1969 erschien der autobiografische Roman „Pimp“ von Iceberg Slim. Im vergangenen Jahr wurde das Buch neu übersetzt, und es gelang, den alten Gangster-Slang der 30er und 40er Jahre in eine angemessene Sprache zu übertragen. Wegen der in Vergessenheit geratenen Ausdrücke galt „Pimp“ lange Zeit als unübersetzbar und auch im Original fast unlesbar.
 
Der Autor kam 1918 als Robert Beck auf die Welt und starb 1992. Er schildert seinen Werdegang als Zuhälter in einem US-Ghetto, aus dem es nur drei Wege gibt: Sportler,  Showbusiness oder die Unterwelt. Iceberg Slim entschied sich für den Glamour des Gangstertums, um als schwarzer Mann zu Respekt zu gelangen. „Pimp“ ist die Geschichte eines gewalttätigen und erbarmungslosen Lebens, erzählt aus der Perspektive des jungen Zuhälters.

Man sollte von dem Buch aber nicht zu viel erwarten. Wer ein Exemplar des "Minus Mann" von Heinz Sobota auftreiben kann, gerät an das bessere Buch.


Iceberg Slim: „Pimp“. Europa Verlag, 2003. ISBN: 3-203-82042-0, 19,90 Euro






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