Zum Gedenken an Iris Benz




Viel zu jung gestorben: Iris Benz

Foto (1): Iris Benz






Bestürzung, Überraschung, Trauer: Am 20. November 2004 wurde die Prostituierte Iris Benz in ihren Räumen in München tot aufgefunden. Iris starb vermutlich an den Folgen eines nicht rechtzeitig erkannten Krankheitsbildes. Von Insidern war zu erfahren, dass es sich bei der Todesursache definitiv um keine Geschlechtskrankheit handelte.

Iris Benz war nicht unumstritten. Die Rheinländerin führte in München so genannte „Tabulos“-Praktiken ein, die sie zu Preisen weit unterhalb der bayerischen Standards anbot. Entsprechend hoch war der Andrang in ihrem „Lovegate“ in M-Obersendling. Dadurch setzte Iris ihren Körper einem extremen hygienischen und gesundheitlichen Risiko aus.

Bei der persönlichen Betreuung ihrer Gäste muss Iris unermüdlich gewesen sein, ohne sich je einen längeren Urlaub zu gönnen. Darüber hinaus beherrschte sie auch die Methoden des IT-gestützten Marketings. Sie bot VIP-Karten in Gold und Platin an, dazu Tagesrätsel per Premium-SMS, Payback-Karten, Messerabatte sowie einen kostenpflichtigen Member-Bereich auf ihrer Homepage.

Iris Benz wurde 35 Jahre alt. Der Leichnam der Verstorbenen wurde in München eingeäschert und in ihrer rheinischen Heimat im kleinsten Kreis beigesetzt.







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